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- 2./3. Oktober 2021 -

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Willkommen auf unseren Seiten, mit denen wir ihnen unsere Aktivitäten rund um den BOIA- Jahrmarkt darstellen

wollen. Wir möchten zum einen natürlich darüber informieren, was sie als Besucher an den Markttagen erwarten wird,

aber auch, wie sich interessierte Standbetreiber und Vortragende bei uns engagieren können. Wir wollen unser Konzept

des BOIA- Jahrmarkts darlegen und zur Debatte darüber anregen. Und wir streben an, den Kerngedanken

hinauszutragen in die Gesellschaft; dass nämlich lebendige Gemeinschaften in einer sinnvollen Größenordnung nötiger

sind denn je. Nötig für jeden einzelnen, unverwechselbar eigenen Menschen, so wir dennoch immer auch Gemeinschaft

brauchen und suchen, ohne aber dabei befürchten zu müssen, in einer stumpfen, gleichgerichteten Masse unterzugehen.


Anmerkungen zum Jahrmarkt wegen des Covid 19 - Geschehens:

Unser Jahrmarkt schwebt natürlich nicht über all dem Geschehen, weswegen uns die 'Coronakrise' auch massiv betrifft. Aber trotzdem die von den Behörden für unumgänglich gehaltenen Schutzmassnahmen eingehalten werden müssen, stehen wir halt mit unserem Jahrmarkt auch dafür, dass wir als Menschen den unmittelbaren Umgang mit anderen Menschen und den direkten geistigen und kulturellen Austausch zum Leben brauchen. Wäre solches überhaupt nicht mehr möglich, so würden wir auf Dauer großen Schaden nehmen. Davon sind wir überzeugt. Deshalb nötigt es uns einen ziemlichen Spagat ab, dem allem Rechnung zu tragen. Besonders schmerzt dabei, dass wir, dem momentanen Stand entsprechend, keine musikalischen Darbietungen anbieten dürfen.

Es muss bei diesen ergriffenen Maßnahmen noch nicht mal bestimmten herrschenden Kreisen eine Absicht unterstellt werden, wie es von diversen 'Verschwörungstheoretikern' derzeit vielfach verbreitet wird. Rein faktisch läuft es dennoch darauf hinaus, dass Künstler, Kreative, bestimmte Handwerker und Alle, die sich nicht bedingungslos dem globalen Wirtschaftssystem andienen wollen, in ihrer Existenz massiv betroffen sind. Es geht nicht nur um ein paar Freiheitsrechte, die ein wenig eingeschränkt werden, sondern darum, dass etliche Menschen in ihrem Lebenswillen, ihrer Lebensenergie getroffen sind, was sich bis hin zur Lebensbedrohung erwachsen kann.

Es drängt sich aber der Eindruck auf, dass so manche, besonders unter den so genannten Entscheidungsträgern, in einer, bisweilen schon zwanghaft anmutenden Angst vor der Krankheit, die Situation der Kreativen gar nicht wirklich wahrnehmen können. In Verwaltungskategorien Denkende haben in der Regel wenig Vorstellung von künstlerisch kreativen Schaffensprozessen.

Es ist aus all diesen Gründen für uns entscheidend, dass wir nicht in einen, fast möchte man sagen grassierenden, vorauseilenden Gehorsam verfallen und uns resigniert in eine Ecke zurückziehen, nach dem Motto: 'so ist das jetzt und da müssen wir uns halt fügen' , sondern unsere Belange klar und deutlich geltend machen. Auch wenn wir die Großkonzerne nicht für die Pandemie verantwortlich machen können, so wollen wir ihnen dennoch nicht so ohne weiteres auch noch das letzte Feld freigeben, das uns geblieben ist. Wir haben etwas zu bieten, das das pralle Leben in sich trägt; die Konzerne meist nur genormte Einheit, keimfrei und aufwendig verpackt und oft genug restlos sinnentleert. Deswegen ist es für uns auch keine Frage, ob wir den Jahrmarkt unter diesen derzeitigen Bedingungen wagen wollen. Wir wollen! Und wir denken, dass es viele andere auch wollen. Danke!

Lhyrrand

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